Die Solarzellen sind im Modul meist rechteckförmig angebracht. Die Verschaltung wird als Zellverstringung bezeichnet, wobei die Frontkontakte einer Zelle mit den Rückseitenkontakten der nächsten verlötet werden.
Im nächsten Schritt werden alle Modulschichten exakt übereinander angebracht, beginnend mit dem Frontseitenglas. Als nächstes folgen EVA-Folie, Solarzellenschicht, wieder eine Schicht EVA und abschließend die Rückseitenfolie. Plus- und Minuspol der Solarzellenschicht werden durch Löcher aus der Rückseite des Moduls geführt.
Die so übereinander angeordneten Schichten werden nun im Vakuumlaminierungsprozess bei ca. 155°C und Unterdruck zum Modul „verbacken“ (laminiert), wobei die EVA-Folien die Solarzellenschicht komplett umschließen. Eine rückseitig an Plus- und Minuspol angeschlossene Modulanschlussdose dichtet das Modul komplett ab und vereinfacht das Zusammenschalten mehrerer Module bei einer Anlageninstallation.
Häufig werden die Module noch mit einem Aluminiumrahmen versehen, der die Montage vereinfacht und die Modulkanten schützt.

