Interessantes aus und über den PV-Markt

14. Oktober2010

Puttrich zu Gast bei GeckoLogic GmbH

Hessische Umweltministerin auf "Energietour" in Mittelhessen: Besuch bei Aßlarer Unternehmen für Fotovoltaikanlagen

 

ASSLAR (V). Im Rahmen ihrer zweitägigen "Energietour" durch ganz Hessen besuchte die neue Umweltministerin Lucia Puttrich die Niederlassung der GeckoLogic GmbH in Aßlar, um sich dort über die Technik und Vermarktung von Fotovoltaikanlagen zu informieren. Die Ministerin tauschte sich intensiv mit Geschäftsführer Claus Wohlgemuth und Niederlassungsleiter Christian Tappe über effiziente Lösungen im Bereich Fotovoltaik aus. Im Mittelpunkt des Interesses standen dabei Fragen zur mittelfristigen Entwicklung der erneuerbaren Energien, insbesondere der Fotovoltaik aus Sicht von Politik und Wirtschaft. Auch die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland, die energiepolitische Strategie des Landes Hessen sowie die Einführung eines hessischen Solarkatasters wurden erörtert.

In diesem Zusammenhang berichtete Geschäftsführer Claus Wohlgemuth über die Auswirkungen der Reduzierung der Einspeisevergütung. "Die Nachfrage nach Fotovoltaikanlagen ist nach wie vor groß. Sie hat durch die vorgenommene Degression sowie eine geplante deutliche Kürzung zum Jahreswechsel sogar einen neuen Höhepunkt erreicht. Viele Eigenheimbesitzer, die sich schon mit umweltfreundlicher Stromerzeugung beschäftigt haben, entscheiden sich jetzt kurzfristig für eine Anlage, um sich die momentane Förderung zu sichern. Durch unsere intensiven Kontakte in den Markt werden wir auch bei weiterer Senkung der Vergütung in der Lage sein, unseren Kunden rentable Anlagen anzubieten", erklärte Wohlgemuth.

Auch über die Elektromobilität, also den Übergang vom brennstoffbetriebenen Fahrzeug zum strombetriebenen PKW, fand ein reger Austausch statt. Geckologic sieht sich mit dem Angebot von solaren Carports hier selbst in einer Vorreiterrolle. "Solar-Carports bieten alle Voraussetzungen für eine künftige Solartankstelle. Unabhängig davon rentiert sich eine umweltfreundliche Investition aufgrund der höchsten Einspeisevergütung" erläuterte Niederlassungsleiter Christian Tappe. Auf dem Programm der Ministerin standen auch das Rhein-Main-Deponiewerk in Flörsheim Wicker, wo eines der größten und modernsten Biogaskraftwerke Europas steht. Zudem macht sie Station beim Wasserkraftwerk Mainz-Kostheim. Was in dem Bereich des Stromspeicherns möglich ist, diskutierte Lucia Puttrich mit Mitarbeitern der Elster Messtechnik GmbH in Lampertheim und der Firma Younicos in Pfungstadt. Zum Abschluss ihrer Tour besuchte die Ministerin die Stadtwerke Wolfhagen. Die Stadt strebt die hundertprozentige Versorgung aus erneuerbaren Energien an.

 

Quelle: Wetzlarer Neue Zeitung vom 13.10.2010